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(08.08.2008, Thomas Wagner)

Pressemitteilung: Schönheit aus dem Gartenbeet

Die Ringelblume hilft zuverlässig gegen Hautprobleme

(Berlin, 11. Juli 2008). Ob Cremes, Salben oder Tinkturen – immer mehr deutsche Hobbygärtner schwören auf Kosmetik aus der Natur. Eine Pflanze wird besonders häufig als Grundlage für Pflegeprodukte verwendet: die orange leuchtende Ringelblume. Das Extrakt aus ihren Blättern und Samen, deren Öl besonders reich an ungesättigten Fettsäuren ist, ist Bestandteil zahlreicher Hautcremes. Egal, ob Hautunreinheiten oder Sonnenbrand: Eine Ringelblumen-Tinktur wirkt sowohl entzündungshemmend als auch fördernd beim Wachstum neuer Haut. Der Anbau dieser attraktiven Allzweckwaffe lohnt sich also allemal und ist obendrein ganz einfach.

Einfacher Anbau

Die Samen der Ringelblume werden ab April in Reihen ausgesät, etwa zwei Zentimeter dick mit Erde bedeckt und gut angegossen. In der Regel fangen diese nach etwa einer Woche an zu keimen – je wärmer es ist, desto schneller. Schon nach wenigen Wochen wachsen aus den Keimlingen stattliche Pflanzen heran. Ab einer Höhe von etwa 60 Zentimetern bilden sich Knospen, bevor im Juni dann ihre orange leuchtenden Blüten in voller Pracht strahlen. Die Ringelblume ist einjährig und muss deshalb jedes Jahr neu ausgesät werden. Lässt man jedoch im Spätsommer einige der verblühten Blütenstände stehen, bilden sich neue Samen aus. Unter günstigen Umständen kümmern sich so die Blumen selbst um eine neue Saat im Garten. Ganz nebenbei spielt die Ringelblume auch noch den Gemüsewächter: Soll zum Beispiel ein Salatbeet schneckenfrei bleiben, braucht es nicht mehr als eine Gruppe Ringelblumen drum herum.
Ringelblumen-Tinktur: So wird’s gemacht

Ein besonders vielseitig einsetzbares und einfach herzustellendes Hausmittel ist die Ringelblumen-Tinktur. Dazu benötigen Sie lediglich wenige Gramm Ringelblumenblüten und etwas Doppelkorn oder einen vergleichbar starken Schnaps. Füllen Sie ein verschließbares Glas zur Hälfte mit getrockneten Blüten und geben Sie den Doppelkorn darüber. Das Gemisch sollte etwa drei Wochen im geschlossenen Glas an einer warmen Stelle lagern. Um nun die Tinktur zu gewinnen, gießen Sie das Gemisch durch einen Kaffeefilter und füllen die Flüssigkeit anschließend in ein dunkles Glasgefäß – fertig ist das Heilmittel. Die Tinktur lässt sich nun, in Cremes oder Salben eingearbeitet, zur Linderung nahezu jeglicher Hautbeschwerden, von Pickeln und Entzündungen bis zum Sonnenbrand, verwenden.


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