Brokkoli ernten
Im Mai gepflanzter Brokkoli ist Mitte bis Ende Juli schnittreif. Geerntet wird, wenn die Einzelknopsen der Blume bereits gut ausgebildet, aber noch fest geschlossen sind. Besonders bei warmem Wetter darf der richtige Erntezeitpunkt nicht verpasst werden, da die Blume des Brokkolis recht schnell auflockert und damit an Qualität verliert. Bei Brokkoli kann auch der Stiel geerntet und verwendet werden. Deshalb wird ca. 15 cm unter der Blume geschnitten.
Beeren ernten und auslichten
Es herrscht Hochsaison bei der Strauchbeerenernte, denn Juli ist Johannisbeerzeit. Da die ersten aber erst dann richtig schmecken, wenn sie absolut reif sind, sollte von Zeit zu Zeit gut gefärbte Beeren gekostet werden. Nach der Ernte werden die älteren, deutlich dunkler gefärbten Triebe der Johannisbeersträucher entfernt. Auch die frühen Sorten der Kulturheidelbeere werden Anfang Juli reif. Lassen Sie die Beeren, die schon komplett blau gefärbt sind, noch eine Woche am Strauch hängen. So entwickeln sie ein wirklich volles Aroma. Sobald die Sommerhimbeeren geerntet worden sind, können die abgetragenen Ruten bodennah herausgeschnitten werden.
Rosen düngen
Rosen erhalten im Juli die letzte Düngergabe. So reifen die Triebe bis zum Herbst gut aus. Wird später gedüngt, können die Triebe nicht ausreifen und frieren meist stark zurück – auch in verhältnismäßig milden Wintern. Zur Anwendung kommen kalibetonte Dünger mit wenig Stickstoff oder spezielle Rosendünger. 30 bis 40 Gramm Dünger je m² Rosenfläche werden ausgestreut und eingehackt. Ist mit Regen nicht zu rechnen, muss ausgiebig gewässert werden, da der Dünger sonst seine Wirkung nicht entfalten kann. Die Nährstoffe müssen in Wasser gelöst sein, um von den Pflanzen aufgenommen werden zu können.
Stauden zurückschneiden
Stauden sollten nach der Blüte beherzt zurückgeschnitten werden. Wenn Steppensalbei, Frauenmantel und Rittersporn bis knapp über den Boden zurückgeschnitten werden, blühen diese Arten im August ein zweites Mal. Das funktioniert auch bei Lupinen und Nelkenwurz, bei denen man die abgeblühten Stiele entfernt. Nach dem Schnitt erhalten die Stauden eine Nährstoffgabe in Form von Kompost. Dabei nicht mehr als 2 bis 3 Liter je Quadratmeter ausbringen.
______________________________________________________________________
Gartentipp/Juli, Download für den Schaukasten: 0907_gartentipp.pdf
