Für Sträuße eignet sich besonders die Sorte ‚Grandiflora’. Deren Blüten sind etwas größer als die der wildwachsenden Sorten, die zudem unter Naturschutz stehen.
Die unverwechselbar duftende Pflanze stellt ihre Schönheit im wahrsten Sinne des Wortes gern in den Schatten: Sie gedeiht am besten an halbschattigen Standorten mit frischem Boden, gern auch an Gehölzrändern. Da sie dichte Teppiche bildet und eine verdrängende Wirkung hat, können Maiglöckchen auch gegen Wurzelunkräuter wie Giersch verwendet werden.
Insbesondere im Familiengarten ist jedoch Vorsicht geboten, denn alle Pflanzenteile des Frühlingsboten sind giftig. Sie können Übelkeit und Erbrechen, im schlimmsten Fall sogar den Tod durch Herzrhythmusstörungen auslösen. Eltern sollten ihre Kinder auf die Gefahren von Giftpflanzen aufmerksam machen, denn aufgrund ihres geringen Körpergewichts sind sie besonders gefährdet.

Kaum eine Maienbraut kommt ohne die weißen, porzellanartigen Blüten im Brautstrauß aus – ist doch das Maiglöckchen (botanisch: Convallaria majalis) traditionell ein Symbol für Liebe und Glück.