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(17.05.2010, Thomas Wagner)

Zettelkasten: Möhren – es muss nicht immer orange sein

Farbenfroh, vielseitig und gesund – das ist die Möhre (botanisch Daucus carota), auch Karotte, Wurzel oder Rübe genannt.

Die heute am weitesten verbreitete orangefarbene Form ist die jüngste Züchtung: Erst für das Ende des 17. Jahrhunderts finden sich die ersten Nachweise. Ursprünglich war die Karotte weiß, gelb oder rotviolett – je nach Gebiet.

Diese Farbenpracht lässt sich auch heute wieder in den Gemüsegarten holen, zum Beispiel mit der Sorte ‚Rainbow’. Ebenso wie die Sorte ‚Evora’ eignet sich diese wegen ihrer knackigen Süße besonders für den rohen Verzehr.

Die Aussaat der Möhre erfolgt je nach Sorte zwischen Ende Februar bis Mitte Juni. Für eine stetige Ernte können alle drei bis vier Wochen ein bis zwei Reihen ausgesät werden. Wichtig für den Anbau ist ein humusreicher, lockerer Boden, damit die Wurzel ungehindert gerade wachsen kann. Außerdem sollte kein Gemüse aus der gleichen Familie – wie etwa Sellerie, Fenchel oder Petersilie – in direkter Nachbarschaft stehen. Achtung: Wird zu viel gegossen, bilden die Möhren zwar viele Blätter, aber nur kleine Wurzeln. Allerdings lässt sich das Laub auch zum Würzen von Eintöpfen verwenden.

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