Deutsch
DeutschAktuellesNews23. Bundeswettbewerb "Gärten im Städtebau" Wir sind ein starkes Stück in NRW – Drei Mal Gold für die Kleingartenanlagen „Lütgendortmund Nord“, Dortmund, „Sorgenfrei“, Herne, „Bebericher-Grund“, Viersen
02.12.2014

23. Bundeswettbewerb "Gärten im Städtebau" Wir sind ein starkes Stück in NRW – Drei Mal Gold für die Kleingartenanlagen „Lütgendortmund Nord“, Dortmund, „Sorgenfrei“, Herne, „Bebericher-Grund“, Viersen

Das war der äußere Rahmen:

Berlin Mitte, ein sonniger Samstagvormittag um 11.00 Uhr im Kongress-Hotel Maritim proArte. Mehr als 900 Gäste haben ihre Plätze gefunden, schauen auf die Bühne und warten ungeduldig auf die Eröffnung der großen Preisverleihung anlässlich des 23. Bundeswettbewerbes "Gärten im Städtebau". „Mach schon, wo sind die Pokale?“ raunt gut gelaunt aber angespannt ein Gast aus Westfalen Richtung Bühne. Jedoch vor der Kür kommt die Pflicht. BDG-Präsident Peter Paschke begrüßt die Gäste. Es folgen Grußworte von Staatssekretär Florian Pronold, Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau- und Reaktorsicherheit. Für ihn haben Kleingartenanlagen ein großes ökologisches Potenzial, das dauerhaft geschützt werden muss. Von daher sollte Kleingartenanlagen die Möglichkeit eingeräumt werden, als Ausgleichsflächen im Sinne des Bundesnaturschutzgesetzes anerkannt zu werden. Mit Blick auf den Bundeswettbewerb lobt er das beherzte En­ga­ge­ment und die vielen guten Ideen der Kleingärtnerinnen und Kleingärtner in den Vereinen. Dieses Engagement habe die Bundesministerin Dr. Barbara Hendricks bewogen noch fünf Sonderpreise für vorbildliches soziales und ökologisches Engagement oben draufzusetzen. Denn: „Kleingärten sind längst nicht mehr nur Anbaufläche für eigenes Obst und Gemüse. Sie sind zu einer Begegnungsstätte für Menschen geworden, die an einem guten Mit­ein­an­der interessiert sind, in dem Gemeinsinn, Hilfsbereitschaft und Verbundenheit gefragt sind“, betont der Staatssekretär und signalisiert ohne Wenn und Aber die Unterstützung seines Hauses für den 24. Bundeswettbewerb in vier Jahren.


Die Bundesbewertungskommission ist hocherfreut über die außergewöhnlichen Leistungen der Wettbewerbsteilnehmer.

Malou Weirich, die Generalsekretärin der großen europäischen Kleingärtnergemeinschaft, lobt die Vorbildfunktion des Bundeswettbewerbes und appelliert an Kleingärtner und Politiker gleichermaßen, die enormen positiven Chancen von Wettbewerben auf lokaler, regionaler, Landes- und Bundesebene zu nutzen, um so die sozialen und ökologischen Leistungen der Kleingärtner zum Wohle der Nachbarschaften und Stadtquartiere ins rechte Licht zu rücken.

„Es ist beeindruckend, was unsere Kleingärtner ehrenamtlich auf die Beine stellen. Alle 30 Finalisten sind herausragende Beispiele dafür, wie wichtig die kleinen Gärten für unsere Städte und Gemeinden sind“, betont Jürgen Sheldon, Vorsitzender der Jury des Bun­des­wett­be­wer­bes. „Wir sind stolz auf unsere Kleingärtner, die zeigen, wie sich auch mit begrenzten Mitteln viel erreichen lässt – für die Gemeinschaft, die Integration oder die biologische Vielfalt.“

Die Spannung wächst. BDG-Präsidiumsmitglied Armin Matzke leitet weiter durchs Pro­gramm zur Preisverleihung. Knisternde Spannung: Jetzt warten 900 Kleingärtner aus allen Bundesländern, Bürgermeister, Gartenamtsleiter und mitgereiste Kommunalpolitiker auf die Ergebnisse. In alphabetischer Reihenfolge ruft Armin Matzke die Teilnehmer aus 30 Vereinen und Kommunen auf die Bühne. Florian Pronold und Peter Paschke verteilen Ur­kun­den und Gold- Silber- Bronzeplaketten an die Vereins- und Kommunalvertreter. Schnell lüftet sich das Geheimnis der Platzierung des ersten Teilnehmers aus NRW. Frenetischer Beifall aus dem Fan-Block der Dortmunder Gartenfreunde brandet auf als Armin Matzke „Gold für den Gartenverein „Lütgendortmund Nord“ aus Dortmund“ verkündet. Die Span­nung steigt: Können die zwei weiteren Top-Mannschaften aus NRW, der Kgv. „Sorgenfrei“ aus Herne und der Kgv. „Bebericher-Grund“ aus Viersen, bei dieser Steilvorlage aus Dortmund mithalten? Sie können: Nach einer weiteren „Goldplakette“ für „Sorgenfrei“ warten die Gartenfreunde aus Viersen – als die fast Letzten in der alphabetischen Rei­hen­fol­ge – auf ihr Gold.


Gemeinsame Bildunterschrift: Ein starkes Stück Kleingartenwesen in NRW. Preisverleihung an die Vertreter unserer „Gold-Anlagen“ GV. „Lütgendortmund Nord“, Dortmund, und Kgv. „Sorgenfrei“, Herne.


Dreimal „Gold“ für NRW, - rund 150 Mitreisende aus den drei Kleingärtnervereinen, drei Städten und den beiden Landesverbänden sind begeistert und feiern ihre Mannschaften in Berlin und sicherlich auch zuhause in der Heimat.

Herzliche Glückwünsche an alle Kleingärtner, Politiker, Fachexperten in den drei Vereinen und ihren Heimatstädten, die zu diesem grandiosen Erfolg beigetragen haben. Das Klein­gar­ten­we­sen ist ein starkes Stück in NRW.

Weitere Informationen:
www.kleingarten-bundeswettbewerb.de

Werner Heidemann