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01.06.2013

BDG Gesamtvorstand: Wir bringen uns ein

Erste Gesamtvorstandssitzung des Bundesverbandes in Hamburg

Neben der Eröffnung der „internationalen gartenschau“ in Hamburg (igs) war durch die Mitglieder des Gesamtvorstandes am 26. und 27. April eine umfangreiche Tagesordnung zu bewältigen. Hierzu gehörten der Rückblick auf Veranstaltungen sowie die Vorbereitung von zukünftigen Veranstaltungen. Über einige Ereignisse wurde im „Gartenfreund“ und im Internet auf den Seiten des Bundesverbandes Deutscher Gartenfreunde (BDG), auf www.kleingarten-bund.de und unseres Landesverbandes, auf www.kleingarten.de, berichtet.

Zweimal jährlich tagt der Gesamtvorstand des BDG und bestimmt die Verbandspolitik zwischen den Verbandstagen.
Zwei Punkte, in die unser Landesverband direkt eingebunden ist, sollen hier aber etwas näher beleuchtet werden. Das ist zum einen das Kooperationsprojekt mit der Deutschen Schreberjugend „Natur im Netz“ und zum anderen die Situation in der Geschäftsstelle des BDG nach dem Ausscheiden der Geschäftsführerin Frau Theobald.

LV unterstützt Schreberjugend-Projekt „Natur im Netz“
Über das Projekt „Natur im Netz“ wurde im „Gartenfreund“, Ausgabe Mai 2013, ausführlich berichtet. Im Rahmen der Tagung der Schreberfreunde in Lünen wurden in Arbeitsgruppen Inhalte und der zeitliche Rahmen diskutiert und in Grundzügen zusammengetragen. Unser Landesverband hat hier deutlich zu verstehen gegeben, dass er gerne mit anderen Lan­des­verbänden (Sachsen, Schleswig-Holstein) dieses Projekt als Speerspitze und Vorreiter in den Jahren 2014 und 2015 auf den Weg bringen möchte.

Das Projekt ist auf Nachhaltigkeit ausgelegt und kann in hervorragender Weise die Verbindung von Natur – Kindern – Jugend – Garten im Netz darstellen. Natürlich müssen Details, wie z.B. Präsentation und Finanzierung, noch abgestimmt werden. Zu diesem Projekt stehen wir als Landesverband vorbehaltlos und wollen es zu einem gemeinsamen Erfolg führen.

Eine nachträglich vom BDG-Präsidenten präsentierte Projektkonzeption „Natur erleben für Klein und Groß‘“ verfolgt eine andere Zielrichtung und ist wenig auf Nachhaltigkeit aus­gelegt. Aus diesem Grund wird sich unser Landesverband an dem Projekt nicht beteiligen. Über die weitere Entwicklung werden wir im Gartenfreund kontinuierlich berichten.

Geschäftsführerstelle im BDG unverzüglich besetzen
Seit über einem Jahr ist die Position eines Geschäftsführers/ einer Geschäftsführerin in der Geschäftstelle des BDG nicht besetzt. Aufgabenverteilungen auf die ehrenamtlich tätigen Präsidiumsmitglieder und die Mitarbeiterinnen/ Mitarbeiter der Geschäftsstelle machen es möglich, dass die Arbeit des Bundesverbandes nahezu reibungslos fortgeführt wird.

Die Auffassung unseres Landesverbandes und auch anderer Verbände, dass ein derartig bedeutender und großer Verband neben dem Präsidenten auch durch einen Geschäfts­führer/ eine Geschäftsführerin vertreten werden muss, hat zu erheblichen Diskussionen geführt.

Seit weit mehr als 25 Jahren machen wir sehr gute Erfahrungen mit der Führung unseres Landesverbandes durch Vorsitzenden, Geschäftsführer und Vorstand. Gerade für einen Flächenstaat – und erst recht für die gesamte Bundesrepublik – muss neben dem Vorsitzenden oder Präsidenten ein mit den entsprechenden Aufgaben und Kompetenzen versehener Geschäftsführer die Geschäfte des Verbandes führen.

Die tagtäglichen Probleme können so zeitnah und ohne Reibungsverluste erledigt werden. Die Repräsentanz ruht somit, wie bei anderen Organisationen auch üblich, auf mehreren Schultern, und der Verband kann effektiv arbeiten.

Zu dieser Konstellation gibt es sowohl im Präsidium als auch im Gesamtvorstand des BDG unterschiedliche Auffassungen. Ein Antrag unseres Landesverbandes und des Landes­bun­des Hamburg hat dazu geführt, dass eine Arbeitsgruppe eingerichtet wurde, die bis zur Gesamtvorstandssitzung im Herbst 2013 einen Personalvorschlag für die Position des Geschäftsführers/ der Geschäftsführerin erarbeiten soll.

Die beiden Punkte machen deutlich, wie wichtig es ist, offensiv und zusammen mit den anderen Landesverbänden im Gesamtvorstand mitzuarbeiten, den Bundesverband zu unterstützen und in die Lage zu versetzen, erfolgreich arbeiten zu können und überzeugend in die Gesellschaft hineinzuwirken.

Wilhelm Spieß,
Landesverbandsvorsitzender