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08.08.2013

Besuch der „internationalen gartenschau“

Fachexkursion des Vorstandsrates führte vom 30. Juni bis 2. Juli nach Hamburg

Sozusagen auf die Spuren der Fachlehrfahrt von Fachberaterinnen, Fachberatern und Referenten des Landesverbandes, die vom 24. bis zum 26. Juni 2013 ein ähnliches Reiseprogramm absolviert hatten, begaben sich Stadt- und Bezirksverbandsvorsitzende sowie Vorstandsmitglieder des Landesverbandes. Im Rahmen ihrer Fachexkursion fuhren sie vom 30. Juni bis 2. Juli dieses Jahres nach Hamburg.

Die Fachexkursion des Vorstandsrates führte in diesem Jahr zur igs nach Hamburg und ins Alte Land.
Erstes Reiseziel nach einem gemeinsamen Frühstück in der Landesschule am frühen Sonntagmorgen des 30. Juni war nach einer entspannten Busfahrt zunächst der Obsthof Köpke in Jork im Alten Land, nahe Hamburg. Das Alte Land ist das größte zusammen­hängende Obstanbaugebiet Europas.

Bei einer ausgiebigen Führung durch seine Anbauflächen mit Kirschen, Äpfeln, Pflaumen und Zwetschen erläuterte der Besitzer Jan Köpke mit großem Fachwissen und Engagement, gepaart mit einer gehörigen Portion urwüchsigen Humors, die von ihm praktizierten Methoden des Obstanbaus. Vor allem die von ihm angewendete Methode einer Dachkonstruktion über seinen deshalb so genannten „Dachkirschen“, die vom Bodensee stammt, stand im Mittelpunkt des regen Meinungsaustausches.

Nach diesem interessanten Auftakt ging es in das Hotelquartier Crowne Plaza im Hamburger Stadtteil St. Georg. Der Abend stand dann im Zeichen individueller Aktivitäten, wie z.B. dem Besuch Hamburger Sehenswürdigkeiten, einem Stadtbummel im Bereich der Alster oder dem Besuch kultureller Veranstaltungen.

Der Montag war vom Besuch der „internationalen gartenschau“ (igs) auf der Elbinsel Wilhelmsburg geprägt. Auf dem weitläufigen Veranstaltungsgelände wurden unter dem Motto „In 80 Gärten um die Welt“, die in sieben Erlebniswelten eingebettet sind, ausgiebige – mitunter auch anstrengende – Erlebnisreisen unternommen. Die zahlreichen Eindrücke und Sinneswahrnehmungen waren für die Exkursionsteilnehmer sehr mannigfach und nachhaltig. In den 80 fantasievoll gestalteten Gärten wurden sie zum Riechen, Schmecken, Hören, Fühlen und Erleben eingeladen und erhielten viele Informationen.

Diese Gärten machten auch mit fremden Sprachen und Gebräuchen bekannt, weckten vielleicht auch Fernweh und Reisefieber. Auch die integrierten Kleingartenanlagen und der gut gelungene Ausstellungsbeitrag des Landesbundes Hamburg wurden natürlich besucht. In den „7 Kleingarten-Oasen“ des Landesbundes sind sieben Gartenparzellen mit unterschiedlichen Gestaltungsbeispielen und verschiedenen Laubentypen rund um einen Dorfplatz geschaffen worden, die nicht nur bei Kleingärtnern auf starke Resonanz stießen.

So fantasievoll gestaltete Gärten laden auf der „internationalen gartenschau“ zum Erleben ein.


Hier gab es für die Teilnehmer unserer Reisegruppe natürlich besonders viele Gelegenheiten zum Gedankenaustausch und zur Fachsimpelei mit Hamburger Kleingärtnerinnen und Kleingärtnern. Nach so vielen positiven Erlebnissen und Eindrücken konnte der letzte Abend in Hamburg auf verschiedene Weise zur Entspannung und Erholung von der ausgiebigen „Gartenschau-Erforschung“ genutzt werden.

Eingestimmt auf eine bevorstehende beeindruckende Technikdemonstration, nämlich die Besichtung des Airbus-Werkes in Finkenwerder, wurden die Exkursionsteilnehmer bei der Anfahrt schon beim Überfahren der Köhlbrandbrücke, diesem immer wieder imposant erscheinenden Hamburger Brückenbauwerk.

Aufgeteilt in drei Gruppen ging es dann mit fachkundiger Führung rund zwei Stunden an die Besichtung der Montagehallen und des Geländes im Airbuswerk.

Der Produktionsablauf in diesem gigantischen Unternehmen und eine Menge technische Details über die dort gebauten „Riesenvögel“ (an ihrer Spitze der Airbus 380) wurden anschaulich und verständlich erläutert. Falls nicht schon praktiziert, entstand sicher bei so manchem der Wunsch, einmal mit einem dieser Flugzeuge zu reisen.

Nicht per Flugzeug, dafür mit dem stets umsichtig geführten Reisebus, ging es am späten Dienstagnachmittag wieder gen Lünen, wo die Reisegesellschaft am Abend gut gelaunt eintraf.

Das Fazit war bei allen war eindeutig: Wir haben eine Menge neuer Erfahrungen gemacht und viele eindrückliche Erlebnisse gehabt, die sicher noch lange Zeit für Nachklang sorgen werden. Bei dieser Reise war vor allen Dingen das Gemeinschaftsgefühl stets spürbar. So wurde es von allen Mitreisenden, die es selbst mit Leben füllten, empfunden.

 

 

Michael Schöneich,

 

 

Pressebeauftragter des Landesverbandes