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20.12.2016

Gedanken zum Jahreswechsel 2016/17

Wilhelm SpiessWilhelm SpiessDas nun zu Ende gehende Jahr war in der Hauptsache von verbandsinternen Er­eig­nis­sen geprägt. Unsere Mit­glie­der­ver­samm­lung am 30.04.2016 in Dortmund bildete hierzu den Auftakt. Kernpunkt in allen Wortbeiträgen war die Förderung des Kleingartenwesens durch das Land NRW. Es gibt unterschiedliche För­de­rungs­vor­stel­lun­gen und Förderbeträge. Als Landesverband sind wir stolz auf die in der Lan­des­ver­fas­sung verankerte Kleingartenförderung. Gemeinsam mit unseren Freunden aus dem Rheinland haben wir immer und immer wieder in den Gesprächen mit den Frak­tio­nen des Landtags und Umweltminister Johannes Remmel auf die nicht aus­rei­chen­de Höhe der Fördermittel hingewiesen und eine auskömmliche Förderung gefordert. Zum Zeitpunkt des Schreibens dieser Zeilen zeichnet sich ein erster Erfolg ab. Die Koalitionsfraktionen haben einen Aufstockungsantrag in die Haushaltsberatungen eingebracht, der eine Erhöhung der Förderung auf insgesamt 550.000 €, u. a. für die Schulungsarbeit, beinhaltet. Bisher ist hierbeidie investive Förderung für die Kom­mu­nen nicht berücksichtigt. Wir werden die weitere Entwicklung beobachten und immer wieder unser berechtigtes Interesse hinsichtlich Förderhöhe und Förderstruktur weiterverfolgen.

Unsere Unterstützung des Projektes „NADESHDA“ wurde durch die Verleihung der „Großen Goldenen Ehrennadel“ des Landesverbandes an den Leiter des Kin­der­zen­trums „NADESHDA“, Wjatscheslaw Makuschinskij hervorgehoben. Dieses fand große Anerkennung und Unterstützung der Delegierten, vor allem aber auch der an­we­sen­den Vertreter aus Politik und Verwaltung. Bei dem Besuch einer hochrangigen De­le­ga­tion aus Belarus konnte unsere Zusammenarbeit weiter vertieft werden. Die Un­ter­stüt­zung dieses Projektes ist auch weiterhin erforderlich und wir werden sie, wie in der Vergangenheit, fortführen.
Bei dem Besuch unserer Gartenfreunde aus Poznań konnten die freundschaftlichen Beziehungen gefestigt und vertieft werden. Wir haben gern die Gegeneinladung für das Jahr 2017 angenommen.

Unser Dank geht an alle Stadt- und Bezirksverbände, die Besuche und Pro­gramm­ge­stal­tung der Freunde aus Belarus und Poznań tatkräftig und intensiv unterstützt haben.

Herzstück unserer Arbeit war auch in diesem Jahr die Schulungsarbeit. Alle Lehrgänge waren sehr gut besucht und ausgelastet. Lehrgangsangebote und Lehrinhalte werden ständig einer Überprüfung unterzogen und weiterentwickelt. Hierbei können wir uns auf ein engagiertes Referententeam stützen. An dieser Stelle gebührt Ihnen allen, insbesondere aber meinen Vorstandskolleginnen und -kollegen, dem Referententeam sowie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Geschäftsstelle und unserem Ge­schäfts­füh­rer ein herzlicher Dank für die geleistete Arbeit.


Was aber erwartet uns im Jahr 2017?

Zwei Ereignisse in unserem Land sind besonders hervorzuheben.

  • Der Landeswettbewerb „Kleingartenanlagen in NRW“ wird wieder als vor­ge­schal­te­ter Wettbewerb für den 2018 folgenden Bundeswettbewerb "Gärten im Städtebau" durchgeführt. Bitte nehmen Sie und ihre Vereine zahlreich mit Ihren Städten und Gemeinden an diesem Wettbewerb, der ein herausragendes Instrument für die Öffentlichkeitsarbeit aller Beteiligten ist, teil.
  • Die Landesgartenschau in Bad Lippspringe öffnet ihre Tore und lädt zum Be­such ein. Natürlich ist auch das Kleingartenwesen wieder in einem Frei­zeit­gar­ten gemeinsam mit den Gartenbauvereinen vertreten.

Auf der Bundesebene ist unsere Zusammenarbeit mit den Gremien und Ver­an­stal­tun­gen des Bundesverbandes Deutscher Gartenfreunde gefordert.

  • Die Internationale Gartenbauausstellung (IGA) findet in Berlin statt. Unser be­währ­tes Beraterteam wird auch bei dieser Ausstellung unseren Beitrag prä­sen­tie­ren.
  • Im Mai findet der 4. Bundeskleingärtnerkongress in Berlin statt. Dieser Kon­gress wird die große Bedeutung des Kleingartenwesens als Bestandteil einer grünen und nachhaltigen Stadtentwicklung zum Thema haben.

Wir werden auch 2017 gemeinsam mit unseren Freunden aus dem Rheinland für eine effiziente Landesförderung kämpfen. Das höchste Augenmerk wird aber immer darauf gerichtet sein, den Erhalt und die Weiterentwicklung des Kleingartenwesens mit allen unseren Handlungen zu unterstützen. Der Wert unserer Kleingartenanlagen und die Leistungen unserer Mitglieder für die Gemeinschaft in unseren Städten und Gemeinden müssen ständig untermauert und herausgestellt werden. Nur so kann die Zusammenarbeit mit den Vertretern aus Politik und Verwaltung selbstbewusst ge­stal­tet werden. Diese Kontaktpflege wird ständig wichtiger und muss auf allen Ebenen gepflegt und intensiviert werden.

Liebe Gartenfreundinnen und Gartenfreunde, ich wünsche Ihnen und Ihren Familien besinnliche Feiertage und für das neue Jahr 2017 Gesundheit, Glück, Zufriedenheit und viel Freude und Erfolg beim Gärtnern.

Ihr Wilhelm Spieß,
Landesverbandsvorsitzender