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DeutschFachthemenTipp des Monats
25.03.2013

Rare Leberblümchen suchen Liebhaber

LeberblümchenDas bei uns heimische Leberblümchen (botanisch Hepatica nobilis) ist nicht nur in unseren Gärten, sondern leider auch in unseren Wäldern rar geworden. Für Pflanzenliebhaber ein Grund mehr, der lila-blauen Schönheit im eigenen Garten einen Platz zu widmen.

Wer sich den kleinen Leberblümchen annimmt, sollte sie jetzt zu pflanzen. Als „Frühaufsteher“ blüht es bereits Anfang März und bildet dabei neue Wurzeln. Ein Grund für seine Seltenheit: Bei der Vermehrung durch Aussaat vergehen bis zur ersten Blüte nicht selten ganze acht Jahre. Auch deswegen erzielen einige seltene Sorten auf dem japanischen Markt Kleinwagenpreise.

Zum Pflanzen ist ein Platz im Schatten eines Laubbaumes günstig, dessen Boden hu­mus­reich, durchlässig und kalkarm ist. Wenn es im Winter und Frühjahr leicht feucht, im Sommer kühl und schattig ist, braucht das Leberblümchen im August nur noch eine Mineraldüngergabe und ab Ende Oktober seine Ruhezeit, damit es sich wohl fühlt. Dann breitet es sich mit kleinen Helfern auch weiter aus: Den Transport der Samen übernehmen in der Regel die Ameisen.