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08.04.2013

Gartenkürbisse – von wegen Hexenwerk!

GartenkürbisDer Gartenkürbis (botanisch: Cucurbita pepo) findet häufig nur an Halloween Beachtung – völlig zu Unrecht. Nun erleben die mehr als 400 extrem form- und farbenreichen Speisekürbisse in unseren Küchen eine wahre Renaissance. Es lohnt sich, einer unserer ältesten Kulturpflanzen auch im heimischen Garten wieder einen Platz zu widmen.

Ob nun zu Halloween, für die Küche oder einfach nur aus Freude an der Gartenarbeit: Wer seinen Kürbis selbst anbauen möchte, sollte damit jetzt beginnen.Wird jetzt je ein Kürbiskern in einem kleinen Topf auf der Fensterbank gesät, kann das he­ran­ge­zo­ge­ne Pflänzchen nach den Eisheiligen ausgepflanzt werden. Der ausgesprochen hungrige Kürbis eignet sich besonders zum Beschatten von Komposthaufen – hier findet er direkt alle Nährstoffe, die er braucht. An anderen Standorten muss mit Stallmist oder Kompost nachgeholfen werden. Zwei bis drei flüssige Düngergaben lassen die Pflanze gut gedeihen und während des Fruchtwachstums sollte ausreichend gewässert werden.

Zum Kochen eignet sich die blaugrüne Sorte ‚Blue Ballet‘: Ihr süßes, faserfreies Frucht­fleisch eignet sich besonders gut für schmackhafte Suppen, Aufläufe, Pürees und Risottos.