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15.04.2013

Das botanische Sonnendenkmal: die Sonnenblume

SonnenblumeIhr Anblick ist majestätisch: kräftige Stiele, auf denen leuchtend gelbe Blütenränder thronen. Die ursprünglich in Nordamerika beheimatete Sonnenblume (botanisch: Helianthus anuus) fasziniert Menschen rund um den Globus – schon die Azteken verehrten die einjährige Pflanze, die vor allem wegen des Öls weltweit geschätzt wird.

Bei der Standortwahl gilt: Der Name ist Programm. Wer ein sonniges Plätzchen im Freiland gefunden hat, kann von April bis Mai zu säen. Bei regelmäßigen Düngergaben wachsen die Pflanzen je nach Sorte innerhalb weniger Monate auf bis zu drei Meter empor und entfalten bei aus­rei­chen­der Feuchtigkeit ihre von hellem Gelb über Orange bis hin zum dunklen Rot reichende Farbpracht. Ein Spektakel ist die permanente Ausrichtung der Blütenköpfe nach dem Lauf der Sonne – eine tägliche Reise vom Osten über den Süden nach Westen.

Wer Abwechslung genauso gern mag wie Sonnenblumen, der sollte einfach jedes Jahr andere Sorten aussäen. Besonders eindrucksvoll präsentieren sich die stattlichen Blumen übrigens in Gruppen vor Hauswänden und Zäunen, deren Windschatten sie zudem vor dem Abknicken schützt.