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DeutschFachthemenTipp des Monats
24.06.2013

Ein Hauch von Wildnis: Der Rote Fingerhut

Rote-FingerhutZu übersehen ist der Rote Fingerhut (botanisch: Digitalis purpurea) nicht: Seine charakteristischen Blütentrauben, deren rotvioletten Glockenblüten an senkrechten Stängeln herabhängen, sind bereits on weitem sichtbar. In der Natur ist er häufig in lichten Wäldern, Gebirgswäldern und an buschigen Abhängen zu finden. Daher ist er besonders für naturnahe Gärten geeignet – wo er für die nötige Portion Wildnis sorgt.

Die extrem kleinen und leichten Samen sollten weitläufig in einem sonnigen und windgeschützten Aussaatbeet gestreut werden. Im August kann man sie dann an ihren endgültigen Platz verpflanzen. Der BDG mahnt allerdings auch zur Vorsicht: Der Rote Fingerhut ist eine hochgiftige Pflanze und kann bereits in kleinen Mengen zum Tode führen. Trotzdem werden die in der Pflanze enthaltenen Glykoside schon seit langer Zeit in der Heilkunde eingesetzt, denn in der richtigen Dosierung können diese auch gegen Herzleiden helfen.