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DeutschFachthemenTipp des Monats
06.07.2015

Waldgeißbart verzaubert schattige Gartenecken

WaldgeißbartIn vielen Gärten beeindruckt er nun mit seiner weißen Blütenpracht: Der Waldgeißbart (botanisch: Aruncus dioicus) bildet bis zu fünfzig Zentimeter lange Blütenrispen an denen unzählige kleine, cremefarbene Blüten sitzen. Trotz ihrer Größe hat die Staude etwas Leichtes, Som­mer­lich­es an sich und verzaubert vor allem schattige Gar­ten­plätze. Der unkomplizierte Waldgeißbart ist besonders für naturnahe oder Wildgärten geeignet.

Wie der Name verrät, ist der Waldgeißbart eigentlich an Waldrändern heimisch. Wegen seiner beeindruckenden Blüten ist es jedoch schon lange als Gartenpflanze beliebt. Auch hier gedeiht er besonders gut unter Bäumen und wertet so weniger sonnige Gartenplätze auf. Beim Pflanzen ist zu bedenken, dass es sich um eine sehr ausladende Staude handelt – genügend Platz ist daher ein Muss. Einmal am richtigen Standort bereitet der Waldgeißbart lange Freude. Außer einem bodennahen Rückschnitt im Frühjahr ist keine weitere Pflege notwendig, um jedes Jahr aufs Neue die Blütenpracht bestaunen zu können.