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DeutschFachthemenTipp des Monats
22.02.2016

Knotenblume

1Die Knotenblume (botanisch: Leucojum verum) wird oft auch Märzenbecher genannt – ein Name der ihre Blütezeit im frühen Frühjahr verrät. Bei milder Witterung öffnen sich die weißen glockenförmigen Blüten mit den charakteristischen gelben Spitzen sogar noch früher.

Wild wachsen die zarten Blumen besonders gern in Auenwäldern und feuchten Laub-Mischwäldern. Hier bilden sie schnell große Teppiche. Von dieser scheinbaren Masse sollte man sich jedoch nicht täuschen lassen: Die Knotenblume steht unter Naturschutz und darf nicht gepflückt werden.

Im eigenen Garten sollte auf den richtigen Untergrund geachtet werden: Im Gegensatz zu anderen Zwiebelpflanzen liebt die Knotenblume feuchte, humushaltige und nährstoffreiche Böden, am liebsten in der Sonne oder im Halbschatten. Besonders schön wird der Frühlingsgarten, wenn Knotenblumen zusammen mit Anemonen gepflanzt werden. Und nicht nur die Menschen freuen sich: Auch die Insekten lieben die Frühblüher als eine erste Nahrungsquelle.