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DeutschFachthemenTipp des Monats
11.07.2016

Taybeeren – die robusten Schotten

Sie hätte auch Brim- oder Hombeere heißen können: Die Taybeere (botanisch: Rubus fruticosus x idaeus) ist eine Kreuzung aus Him- und Brombeere. Ihre leicht säuerlichen, dunkelroten Früchte haben jetzt Hochsaison. Benannt wurde die Beere übrigens nach dem schottischen Fluss Tay. Sie wurde in Schottland gezüchtet und trotzt dem eher rauen Klima dort besonders gut.

Die Farbe der Beeren zeigt ihre Reife an: Je dunkler die Beeren, desto aromatischer sind sie. Ist die Erntezeit Ende Juli vorbei, werden die abgeernteten Ruten kurz über dem Boden abgeschnitten. Seitentriebe sollten stehen bleiben, denn die Taybeere trägt an zweijährigen Ruten. Eine Portion Kompost lässt die Beerensträucher nach der Ernte gestärkt in den Winter gehen.

Taybeeren werden meist zu Konfitüren oder Fruchtsoßen verarbeitet. Zum Naschen sind sie vielen Menschen zu sauer.