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DeutschFachthemenTipp des Monats
07.11.2016

Zweite Chance für Schachbrettblumen

Besonders an den feuchten Rändern eines Gartenteiches fühlt sie sich wohl: Die Schachbrettblume (botanisch: Fritillaria meleagris) bewohnt mit Vorliebe sumpfige, aber sonnige Wiesen. Wer es im Spätsommer versäumt hat die aparte Blume zu pflanzen, kann dies jetzt noch nachholen.

Die Zwiebeln der Blumen werden etwa acht Zentimeter tief gepflanzt. Dazu werden sie auf eine dünne Sandschicht gesetzt.Jede Zwiebel sollte rund fünf Zentimeter Platz haben. Ihr Name erschließt sich schnell, wenn man die Blüten der Schachbrettblume sieht: Sie zeigen ein schachbrettartiges Muster, meist in einem dunkleren und einem helleren Purpurton. Es gibt aber auch eine komplett weiße Schachbrettblume, sie trägt den Namenszusatz „forma alba“. Das typische Muster ist auch bei ihr noch gut zu erkennen. Vorsicht beim Hantieren mit den Zwiebeln: Wie bei fast allen Fritillaria-Arten sind diese giftig und sollten keinesfalls gegessen werden.