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20.05.2014

IGA Berlin 2017 und die Kleingärtner: Gemeinsam für eine grüne Stadt

IGA Berlin 2017

Gärtnern und Natur erleben in der Stadt, Erholung im Grünen, Oasen in einer dicht bebauten Metropole – für all das steht die Internationale Gartenausstellung (IGA) in Berlin 2017. Genau diese Grundgedanken verfolgen auch die Kleingärtner – und zwar schon seit 200 Jahren. Ein guter Grund für den Dachverband der Kleingärtner, den Bundesverband Deutscher Gartenfreunde e.V. (BDG), mit der IGA Berlin 2017 zu kooperieren.

Gärtnern in der Stadt, ob auf Hausdächern, Brachflächen oder in Parks, hat seit einigen Jahren Hochkonjunktur. In Töpfen, Kisten und Beeten sprießen allerorten Möhre und Rauke, Minze und Salbei. Viele Stadtgärtner erleben hier zum ersten Mal den Stolz auf Selbstgezogenes. Doch so neu ist die Idee gar nicht: Kleingärtner betreiben schon seit 200 Jahren „Urban Gardening". Zu Anfang vor allem als Gärten zur Versorgung mit Obst und Gemüse ins Leben gerufen, stehen Kleingärten heute für viel mehr: für Ausgleich und Erholung, für ein Miteinander über soziale und kulturelle Grenzen hinweg, für ein Stück Natur in der Stadt und nicht zuletzt für einen aktiven Beitrag zu Umwelt- und Klimaschutz.

Was die IGA in groß ist, sind die Kleingärten gewissermaßen im Kleinen: die Gartenschau für den Alltag, das überraschende Stückchen Grün im Betongrau. Dass die IGA Berlin 2017 dem Gärtnern in der Stadt Platz einräumt, ist nur logisch, schließlich findet sie in der Hauptstadt des Gärtnerns statt: In keiner anderen europäischen Stadt wird so viel Urban Gardening betrieben wie in Berlin. Vorn mit dabei sind natürlich die mehr als 70.000 Berliner Kleingärtnerinnen und Kleingärtner, die ihre Parzellen oft mitten in der City pflegen.

Sie werden daher auch auf der IGA eine wichtige Rolle spielen: Gemeinsam mit dem Berliner Landesverband der Kleingärtner wird ein Schaugarten auf dem IGA-Gelände angelegt, der innovative Formen des Gärtners zeigt. Weiterhin plant der Landesverband in Zusammenarbeit mit der Berliner Humboldt-Universität historische Obst- und Gemüsesorten in der Kleingartenanlage am Kienberg zu pflanzen – in direkter Nachbarschaft zur Internationalen Gartenausstellung. Zahlreiche Veranstaltungen der Gartenfreunde innerhalb der Internationalen Gartenausstellung werden die Kooperation ergänzen. Als Dachverband der Kleingartenbewegung unterstützt der BDG gemeinsam mit dem Berliner Landesverband das Anliegen der Gartenschau, den Menschen die Freude am Grün in der Stadt näherzubringen. Seine langjährige Erfahrung mit Stadtgärten und seine Kompetenz in allen Fragen rund ums Gärtnern bereichert die IGA Berlin 2017 um praktisches, alltagsnahes Wissen. Gemeinsam kann es gelingen, die Menschen für die Besonderheiten der Gartenschau genauso zu begeistern wie für das kleine Grün im Alltag.

Beim dritten Bundeskleingärtnerkongresses, der am 22. Mai in Kassel beginnt, wird IGA-Geschäftsführerin Katharina Langsch vor Ort sein und den Kooperationsgedanken bekräftigen: „Durch die direkt sichtbare Kooperation in Form der Ansiedlung verschiedenster Obstgehölze wird die IGA Berlin 2017 im schönsten Sinne nachhaltig sein. Zudem sind wir sehr gespannt auf die gemeinsam mit den Gartenfreunden entwickelten Veranstaltungen, die das IGA-Programm bereichern werden."

Weiterführende Informationen
zum 3. Bundeskleingärtnerkongress: www.kleingaertnerkongress.de/kongress
zur IGA Berlin 2017: www.iga-berlin-2017.de

Zur Vorstellung der Kooperation gibt es am 22. Mai 2014 um 16 Uhr einen Fototermin auf dem 3. Bundeskleingärtnerkongress im Hotel La Strada, Kassel. Für Statements stehen Katharina Langsch, Geschäfts-führerin der IGA Berlin 2017 GmbH und Peter Paschke, Präsident des Bundesverbands Deutscher Gartenfreunde zur Verfügung.

 

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