„Für „Lippe“ bist du auch zuständig, das finde ich toll“, so begrüßte Frank-Walter Steinmeier den Vorsitzenden des Landesverbandes Westfalen und Lippe der Kleingärtner, Werner Bolder, anlässlich seines Besuches in der Kleingartenanlage „Kastanienhain“ in Unna.Der Kanzlerkandidat der SPD stammt ja bekanntlich aus Brakelsiek einem Ort in Lippe, am östlichen Rand Nordrhein-Westfalens.In seinen Grußworten ging Steinmeier auf die besondere Bedeutung des Kleingartenwesens ein. Er lobte die Kleingärtner für ihr soziales Engagement und er wies darauf hin, wie wichtig sie bei der erfolgreichen Bewältigung gesellschaftlicher Problemlagen sind. Naturerziehung, Umweltschutz, Klimaschutz. Integration von Migranten und das Zusammenleben von Jung und Alt wurden von Steinmeier als besondere Leistungen der Kleingärtner hingestellt. Selbstverständlich wies er, Kanzlerkandidat der SPD, auch auf die soziale Bedeutung des Kleingartenwesens hin.
Viele Bürger aus Unna waren ebenfalls in die Kleingartenanlage gekommen, um mit Frank-Walter Steinmeier das verlängerte Sommerfest zu feiern und sich ein Autogramm zu sichern.
Kanzler-Kandidat Steinmeier im Gespräch mit dem Ehepaar Kleineweischede. Sie sind Gründungsmitglieder des Vereins
Der zweistündige Besuch bei den Kleingärtnern war für den gestressten Kandidaten eine wahre Erholung, das konnte man sehen. Er sollte öfter eine Kleingartenanlage besuchen und sich dort erholen.
Übrigens, 15.000 Kleingartenanlagen gibt es in Deutschland.
Werner Bolder
Veranstaltung in der Kleingartenanlage „Kastanienhain“, Unna, am 24. August 2009