Jeden Monat liegt unsere Zeitschrift „Gartenfreund“ im Briefkasten. Ich beginne zu blättern – ein erster Überblick – dann beginne ich zu lesen. Zunächst die Artikel, die mich besonders interessieren, dann die Vereinsnachrichten und das Geschehen in unserem Landesverband. Ich blättere zurück und lese über Garten und Natur. Plötzlich fällt mir auf, dass der eine Beitrag über interessantes Geschehen in Schleswig-Holstein berichtet, ein weiterer schildert die Möglichkeiten der Gartennutzung in Sachsen. Das ist ja spannend, denke ich, und nun wird mir bewusst, welch eine starke Verbandszeitschrift ich in der Hand halte.
Die Landesverbände Berlin, Braunschweig, Bremen, Niedersachsen, Sachsen und Westfalen-Lippe sind die Herausgeber und füllen, neben den Fachbeiträgen, unsere Zeitschrift mit Berichten, die es wert sind, auch in den jeweils anderen Landesverbänden gelesen zu werden. Die eigenen Aktivitäten können Anregungen für andere bieten. Probleme werden geschildert, Lösungsvorschläge entwickelt und Ideen geschmiedet. Jeder kann so vom anderen lernen, den anderen unter stützen und damit unser schönes Hobby erhalten, weiterentwickeln und für die Zukunft gestalten.
Hierbei steht uns ein fachlich kompetentes, innovatives und persönlich engagiertes Verlagsteam zur Seite. Eine starke Zeitschrift 25 Jahre hinterlassen auch ihre Spuren. Was vor 25 Jahren aktuell war, ist es heute vielleicht nicht mehr. Aber der Schuh, der uns heute drückt, ist vielleicht morgen schon„ausgelatscht“ und nicht mehr aktuell. Auch hier hilft ein starker Verbund und der braucht eine Stimme, um gehört zu werden. Was ist da besser als eine Zeitschrift, die monatlich erscheint, aktuell berichtet, die Informationen transportiert und natürlich von allen Gartenfreundengelesen wird? Das setzt natürlich vor aus, dass sich auch der Einzelne in ihr wiederfindet.
Nicht jeder interessiert sich für alles, aber von allem für etwas.25 Jahre haben den „Gartenfreund“ zu einer Zeitschrift gemacht, die im Mantelteil, also dem von den Landesverbänden gemeinsam gestalteten Teil, unter anderem Nachrichten aus dem Bundesverband Deutscher Gartenfreunde, aber auch praktische Gartentippsund Informationen aus Handel und Industrie sowie anderen mit dem Kleingartenwesen verbundenen Institutionen enthält.
Die Landesverbandsseiten in der Mitte des Heftes berichten über die Aktivitäten vor Ort und regen zur Nachahmung an. Die Vereine und Verbände stellen sich dar und unterrichten auf diesem Weg ihre Mitglieder und motivieren sie, sich in der Gemeinschaft zu betätigen. Blickpunk der Öffentlichkeit Aber wenn wir dies alles nur für uns machten, wäre es zu wenig. Als Gartenfreundinnen und Gartenfreunde brauchen wir auch eine Stimme, die über den Tellerrand hinaus gehört wird. Der „Gartenfreund“ wird auch im politischen Raum, auf Bundes-, Landes-, Kreis- und Gemeindeebene und in den Verwaltungen, die für das Kleingartenwesen zuständig sind, gelesen.
Diese regelmäßigen und aktuellen Informationen haben schon oft geholfen, sachlich falsche politische Entscheidungen rückgängig zu machen oder gar nicht erst entstehen zu lassen. Auch wird durch die fundierten und redaktionell hervorragend gestalteten Berichte das Kleingartenwesen in den Blickpunkt der Öffentlichkeit gerückt und positiv beeinflusst. Dies alles kann nur in einerstarken Gemeinschaft entwickelt und vertreten werden. Unsere nun 25 Jahre alte, aber immer wieder junge Zeitschrift informiert uns Gartenfreunde fachlich, kleingartenpolitisch, ortsnah und aktuell. Ohne sie ist ein erfolgreiches gartenfreundnahes und innovatives Kleingartenwesen kaum vorstellbar.
Wilhelm Spieß,
stellv. Vorsitzender des Landesverbandes
Sympathietrend - "Gartenfreund", fachliche Information in sachlicher Aufmachung, vielfältige Verbands- und Vereinsnachrichten, übersichtlich präsentiert, die Zeitschrift für Kleingärtner und Gartenfreunde