30 Jahre Landesschule: Offener Gartennachmittag lockt zahlreiche Gäste nach Lünen
©Landesverband Westfalen und Lippe der Kleingärtner e.V.
Fachlicher Austausch, Gartenwissen, Begegnungen und ein besonderes Jubiläum standen am Samstag, 29. August 2026, im Mittelpunkt des Offenen Gartennachmittags des Landesverbandes Westfalen und Lippe der Kleingärtner e. V. in Lünen. Gleichzeitig feierte der Verband das 30-jährige Bestehen seiner Landesschule.
Zahlreiche Gäste nutzten den Nachmittag, um die Landesschule sowie den weitläufigen Lehr- und Lerngarten kennenzulernen und sich über aktuelle Themen rund um das naturnahe und zukunftsfähige Gärtnern zu informieren. An verschiedenen Stationen gaben Fachleute praktische Hinweise und standen für Fragen und Gespräche zur Verfügung.
30 Jahre Bildungsarbeit: Rückblick des Vorsitzenden
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Ein besonderer Anlass war das 30-jährige Jubiläum der Landesschule. In seiner Ansprache blickte der Vorsitzende des Landesverbandes, Rolf Rosendahl, auf die Entwicklung der Einrichtung zurück und würdigte ihre Bedeutung für das Kleingartenwesen in Westfalen-Lippe und darüber hinaus. Seit drei Jahrzehnten ist die Landesschule ein zentraler Ort für praxisorientierte Bildung, fachlichen Austausch und die Weiterentwicklung des Kleingartenwesens.
Glückwünsche der Stadt Lünen
Auch die Stadt Lünen gratulierte zum Jubiläum. Arnold Reeker, Erster Beigeordneter der Stadt Lünen, begrüßte die Gäste und unterstrich mit seinen Worten die Verbundenheit zwischen der Stadt und dem Landesverband. Zugleich stellte er das Engagement der Stadt Lünen im Rahmen der Internationalen Gartenausstellung (IGA) 2027 vor. Mit dem Zukunftsgarten Lünen wird die Stadt einer der zentralen Schauplätze der IGA in der Region sein.
Rundgang durch den Lehr- und Lerngarten
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Bei Führungen durch den Lehr- und Lerngarten vermittelte Stephan Grote Wissenswertes rund um Obstgehölze und deren fachgerechte Pflege. Daniel Pawlak-Gast richtete den Blick auf die Ökologie am Standort und zeigte, welchen Beitrag vielfältig gestaltete Gartenflächen für Natur, Artenvielfalt und ein ökologisch wertvolles Lebensumfeld leisten können.
Darüber hinaus konnten sich die Besucherinnen und Besucher an verschiedenen Ständen informieren und mit Fachleuten ins Gespräch kommen. Damit zeigte sich einmal mehr der Anspruch der Landesschule, theoretisches Wissen mit praktischer Anschauung zu verbinden und aktuelle Fragen des Gärtnerns und des Kleingartenwesens für ein breites Publikum zugänglich zu machen.
Kulturprogramm und Begegnung
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Für einen besonderen kulturellen Höhepunkt sorgte die Schreberjugend des KGV „Erholung Buer". Speziell zum Jubiläum hatte sie ein generationsübergreifendes Schreber-Tanz-Theater entwickelt. Mit dem Musical „Zukunft blüht" verbanden die jungen und erwachsenen Mitwirkenden Garten, Gemeinschaft und Zukunft auf unterhaltsame Weise miteinander.
Bei Kaffee, Kuchen und frischen Waffeln blieb zugleich viel Zeit für persönliche Gespräche und Begegnungen. So wurde der Offene Gartennachmittag nicht nur zu einer Jubiläumsveranstaltung, sondern auch zu einem lebendigen Treffpunkt für Kleingärtnerinnen und Kleingärtner, Garteninteressierte, Partner des Verbandes und Gäste aus Lünen und der Region.
„30 Jahre Landesschule stehen für 30 Jahre Bildung, Austausch und Weiterentwicklung. Gleichzeitig wollen wir den Blick nach vorne richten und zeigen, wie vielfältig, ökologisch und gesellschaftlich relevant das Kleingartenwesen heute ist", fasste Rolf Rosendahl den gelungenen Jubiläumsnachmittag zusammen.
Bildergalerie (über 280 Impressionen vom Offenen Gartennachmittag 2026):
(Zum Anschauen der Bildergalerie auf das Bild klicken.)
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