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Verbindungen, die bleiben.
Unsere Kleingartenmomente 2025

Das Gartenjahr 2025 war geprägt von vielen kleinen und großen Momenten. Von einer gelungenen Ernte, von ruhigen Stunden im Grünen, von Begegnungen mit Nachbarn und gemeinsamen Aktivitäten im Verein. Genau diese Augenblicke zeigen, wie vielfältig das Leben im Kleingarten ist und wie sehr es von den Menschen lebt, die ihn gestalten.

Auf unseren Aufruf „Mein Kleingartenmoment 2025“ haben uns zahlreiche Einsendungen erreicht.
Jede Einzelne erzählt von persönlichem Engagement, von Verbundenheit zur Natur und vom Miteinander im Verein. Stellvertretend für diese vielen Geschichten stellen wir drei besondere
Beispiele vor.

Ein Nachmittag zwischen Rhabarber und Erdbeeren

Ein besonders anschaulicher Moment erreicht uns aus dem Kleingartenverein Liesborn:
Jakob, fünfeinhalb Jahre alt, singt bei der Gartenarbeit zwischen Rhabarber und Erdbeeren. Ausgestattet mit Gartengeräten hilft er den Großeltern Dieter und Marianne Thöne mit, ganz selbstverständlich und mit sichtbarer Freude. Dieser Moment macht deutlich, wie Kleingärten Generationen verbinden und Werte wie Verantwortung, Naturverbundenheit und Gemeinschaft früh erlebbar machen. Danke an die Großeltern Dieter und Marianne Thöne für das Teilen dieses besonderen Momentes.

Kleingarten von klein auf: Natur erleben, mithelfen und dazugehören. (Foto: Dieter und Marianne Thöne)

Gemeinsam anpacken, gemeinsam wachsen

Aus der Kleingartenanlage Zur Sonne in Herne-Wanne-Eickel kommt ein weiteres Beispiel dafür, wie Verbindungen im Vereinsleben wachsen. Birgül und Özcan K. bereichern die Gemeinschaft mit neuen Ideen, großem Einsatz und fachlicher Erfahrung – ob im Gemüseanbau oder bei gemeinschaftlichen Arbeiten. Ihr Engagement zeigt, wie Offenheit und Zusammenarbeit das Vereinsleben stärken.

Wenn neue Ideen auf Gemeinschaft treffen: Vielfalt stärkt das Vereinsleben im Kleingarten. (Foto: privat)

Mit der Natur verbunden

Ein weiterer Kleingartenmoment zeigt, wie aufmerksam und vorausschauend Gärtnerinnen und Gärtner ihre Anlagen gestalten. Im Lehr- und Lerngarten sorgte im Februar 2026 erstmals ein neu gepflanzter winterblühender Strauch für besondere Aufmerksamkeit: die Rosa Kätzchenweide
(Salix gracilistyla) der Sorte Mount Aso. Mit ihren intensiv rosafarbenen Kätzchen setzt sie in den Wintermonaten einen neuen Blickfang. Gleichzeitig bietet sie früh fliegenden, auf Pollen angewiesenen Insekten (wie Hummelköniginnen und Mauerbienen) eine wichtige zusätzliche Nahrungsquelle.
Ein Beispiel dafür, wie Kleingärten ökologische Vielfalt fördern und auch außerhalb der klassischen Gartensaison wirken.

Winterblüte mit Mehrwert: Ein neuer Blickfang für Mensch und Insekten im Lehr- und Lerngarten in Lünen.
(Foto: Stephan Grote)

Diese Geschichten zeigen: Oft sind es die persönlichen Augenblicke, die den Kleingarten prägen.
Sie entstehen auf der einzelnen Parzelle und wirken hinein in das Vereinsleben. Mit diesem Blick lassen wir das Gartenjahr 2025 Revue passieren und starten in ein neues Jahr. Wir freuen uns auf die vielen kleinen und großen Momente, die das Kleingartenwesen lebendig halten.