Vorstandsratssitzung des Landesverbandes im Zeichen des Dialogs
Austausch bei frühlingshaftem Wetter: Die Pausen wurden für Gespräche und Begegnungen genutzt. ©Landesverband Westfalen und Lippe der Kleingärtner e.V.
Die Vorstandsratssitzung des Landesverbandes Westfalen-Lippe der Kleingärtner am Freitag, 20. März, und Samstag, 21. März 2026, in der Landesschule in Lünen stand ganz im Zeichen des Dialogs und des gemeinsamen Austauschs.
Mit nahezu vollständiger Beteiligung waren die Bezirks- und Stadtverbände in der Landesschule vertreten. Das frühlingshafte Wetter sorgte zusätzlich für eine besonders angenehme Atmosphäre und bot beste Voraussetzungen für intensive Gespräche und konstruktive Beratungen. Im Mittelpunkt stand die gemeinsame Frage, wie das organisierte Kleingartenwesen in Westfalen-Lippe zukunftsfähig und gemeinsam weiterentwickelt werden kann.
Austausch und neue Impulse für die Verbandsarbeit
Der Freitagabend war dem Themenfeld „Wertermittlung neu gedacht – Trends, Entwicklungen und Perspektiven“ gewidmet. Die Arbeitsgruppe Wertermittlung stellte ihr überarbeitetes Konzept vor und gab Einblicke in aktuelle Entwicklungen, technische Lösungen sowie in Ausbildung und praktische Umsetzung. Ein besonderer Programmpunkt war die Vorstellung des Prototyps einer neuen Wertermittlungs-Anwendung.
Landesverbandskassierer Jörg Schulz stellte den Kassenbericht sowie die Bilanz für das Jahr 2025 vor. Der Bericht der Kassenprüfer wurde von Heidrun Kerkhoff aus Gladbeck vorgetragen. Darüber hinaus wurden der Haushaltsplan 2026/2027 vorgestellt und die wesentlichen Eckpunkte gemeinsam erörtert.
Am Samstag, 21. März 2026 informierte der Landesverbandsvorsitzende Rolf Rosendahl über den aktuellen Stand der Planungen zur Mitgliederversammlung am Samstag, 13. Juni 2026, in der Heilig-Kreuz-Kirche in Gelsenkirchen. Dabei ging er auch auf die anstehenden Wahlen ein, die im Rahmen der Versammlung durchgeführt werden.
Im persönlichen Gespräch: Auch abseits der Tagesordnung bot die Sitzung Raum für direkten Austausch und neue Impulse. ©Landesverband Westfalen und Lippe der Kleingärtner e.V.
Lebendig und vielfältig wurde es unter Tagesordnungspunkt 5 mit der Vorstellung des Geschäftsberichts 2024/2025. Vertreterinnen und Vertreter aus Ehrenamt und Hauptamt präsentierten ihre jeweiligen Themenfelder. Vorgestellt wurden unter anderem Entwicklungen und Projekte aus den Bereichen Recht, Digitalisierung, Öffentlichkeitsarbeit, Veranstaltungen, Verbandsarbeit und politische Interessenvertretung. Deutlich wurde dabei, mit wie viel Engagement und inhaltlicher Breite der Landesverband aufgestellt ist.
Gemeinsam weiterdenken: Projekte, Angebote und Perspektiven
Im weiteren Verlauf der Sitzung gab es zahlreiche Informationen aus der laufenden Verbandsarbeit.
Besonders hervorzuheben sind zwei Themen: Zum einen stellte Rechtsanwältin Lea Hanna von der Kanzlei Ehlers & Feldmeier die neue telefonische Rechtsberatung des Landesverbandes vor. Dieses Angebot soll den Bezirks- und Stadtverbänden künftig eine unkomplizierte Unterstützung bei rechtlichen Fragestellungen bieten. Zum anderen wurde der aktuelle Planungsstand für den Beitrag des Landesverbandes zur Internationalen Gartenausstellung (IGA) 2027 vorgestellt. Geschäftsführerin Karoline Podchull-Giesebrecht und der hauptamtliche Fachberater Stephan Grote präsentierten den geplanten gärtnerischen Ausstellungsbeitrag sowie ein Konzept zur Gestaltung des Gartens.
Abschließend luden Ulrike Brockmann-Krabbe in ihrer Funktion als ehrenamtliche Fachberaterin und Thomas Masjosthusmann, Mitarbeiter der Geschäftsstelle, dazu ein, das vielfältige Lehrgangsangebot in den Bereichen Fachberatung, Gartenwissen und Vereinsorganisation im Jahr 2026 an der Landesschule rege zu nutzen.
Gemeinsam im Dialog: Vertreterinnen und Vertreter aus Ehren- und Hauptamt kamen ins Gespräch und brachten ihre Perspektiven ein. ©Landesverband Westfalen und Lippe der Kleingärtner e.V.
Die Vorstandsratssitzung wurde insgesamt vom intensiven Engagement der ehrenamtlich Aktiven im Vorstand sowie vom Team der Geschäftsstelle getragen. Die positive und offene Stimmung während der beiden Tage machte deutlich, dass der Landesverband gut aufgestellt ist und die Mitgliedsverbände motiviert in das neue Gartenjahr starten.