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12.10.2026

Stephan Winter: "Wir müssen uns unentbehrlich machen."

©Landesverband Westfalen und Lippe der Kleingärtner e.V.

"Wir müssen uns unentbehrlich machen. Das bedeutet für mich, dass in den Rathäusern die Meinung vorherrscht: Ohne die Kleingärtner geht es nicht."

Seit 2014 setzt sich Stephan Winter für den Landesverband der Kleingärtner Westfalen und Lippe ein, heute als stellvertretender Vorsitzender. Im Interview erzählt er, worauf er in seinem eigenen Garten besonders stolz ist, wo die größte Herausforderung seiner Vorstandsarbeit liegt und warum die Landesschule in Lünen für ihn mehr ist als nur ein Lernort.

Worauf bist du in deinem Kleingarten besonders stolz?

"Die eigene Ernte, frisches Obst und Gemüse aus dem eigenen Anbau zu holen und mit anderen zu teilen. Und die Artenvielfalt und Natur: wenn sich Bienen, Schmetterlinge und Vögel in den selbst angelegten Staudenbeeten oder Wildhecken wohlfühlen."

Welche Projekte oder Themen möchtest du in deiner Funktion als Vorstandsmitglied für die Kleingärtnerinnen und Kleingärtner in Westfalen-Lippe bewegen?

"Mir ist es wichtig, dass wir alle Mitglieder intensiv schulen, vor allem beim rechtlichen Rahmen. Genauso will ich die Digitalisierung weiter voranbringen, zum Beispiel mit unserer Wertermittlungs-App, die ab 2027 zur Verfügung steht."

Was bedeutet die Landesschule in Lünen für dich?

"Für mich ist die Landesschule vor allem ein Ort des Lernens und der Zusammenkunft. Hier laufen für mich als Kleingärtner die Fäden zusammen, sie ist die Zentrale der Kleingärtner."

Stephan Winter ist stellvertretender Vorsitzender des Landesverbandes und seit 2014 im Vorstand aktiv. In dieser Zeit hat er viele Menschen kennengelernt, von Vereinsvorständen bis zu Politikerinnen und Politikern, und immer wieder Gelegenheiten gefunden, zu helfen und zu unterstützen. Genau das treibt ihn an seinem Ehrenamt bis heute an.